
Betrugsmasche vermeintlicher Anwälte
Achtung: Waren aus angeblichen Insolvenzauflösungen werden günstig angeboten
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Wir machen auf eine aktuelle Betrugsmasche vermeintlicher Anwälte aufmerksam: Bereits seit einiger Zeit bieten falsche Anwaltskanzleien – aktuell auch österreichischen Unternehmen - verstärkt Waren aus angeblichen Insolvenzauflösungen (zu günstigen Preisen) an. Auf den ersten Blick scheinen diese Angebote seriös zu sein, nach Überweisung der Anzahlung/des Kaupreises wird die bestellte Ware jedoch nicht geliefert.
In der Regel sind die vermeintlichen Kanzleien telefonisch nicht erreichbar. Es werden Websites von Kanzleien erstellt, die überhaupt nicht existieren, die Fotos der angeblichen Mitarbeiter werden oftmals von Websites von existierenden Anwälten etc. kopiert. Oft handelt es sich aber auch um einen Identitätsdiebstahl eines echten Anwalts (die Website einer bestehenden Kanzlei wird fast zur Gänze kopiert, auch die Adresse etc. wird übernommen, lediglich die Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden verändert (in den E-Mails werden falsche Kontodaten angegeben).
Weitere Hinweise zu diesem Thema (die u.a. auf einige falsche Anwaltskanzleien Bezug nehmen, wobei zwischenzeitlich zahlreiche Betrüger in diesem Bereich aktiv sind) finden Sie unter den folgenden Links:
- Warnung vor Betrugsmasche: Vermeintliche Rechtsanwaltskanzleien bieten Insolvenzware an | Bundesrechtsanwaltskammer
- BRAK warnt erneut vor Fake-Kanzleien | Bundesrechtsanwaltskammer
- Warnung vor Betrugsmasche: Fake-Kanzleien werben mit Insolvenzverkäufen – DATEV magazin
- Falsche Insolvenzverwalter: Perfide Betrugsmasche
- Anwaltsklone - Finger weg - Totalfälschungen von Rechtsanwaltsseiten
- WARNUNG vor Fake-Kanzleien, die Waren von insolventen Firmen zum Kauf anbieten: RAK München
- Warnmeldung: Betrugsmasche von Fake-Kanzleien mit angeblichen Fahrzeugen aus Insolvenzbeständen weiterhin gegenwärtig! Kanzleien aus Hagen und Hamburg betroffen - Bundesverband freier Kfz-Händler e.V.
Vielfach werden solche Seiten von den Internetseiten echter Kanzleien gestohlen. Sofern Sie ein solches Schreiben erhalten, empfehlen wir Ihnen, zuerst mit dem Rechtsservice ihrer Wirtschaftskammer in Kontakt zu treten, um zu eruieren, ob es sich um ein Fake-Angebot handelt.
Gerne können wir bei entsprechenden Schreiben prüfen, ob es die genannten Kanzleien gibt (diese im offiziellen Anwaltsregister mit den genannten Daten registriert sind) oder es sich um eine Betrugsmasche handelt.